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Die
Akupunktur ist die älteste bekannte Medizin. Ausgrabungen belegen,
dass sie bereits 3500 v. Chr. in China durchgeführt wurde. Die
ersten Schriften stammen von 2600 v. Chr. Aber erst Anfang der 70 er Jahre des letzten Jahrhunderts hielt diese Medizin auch in Deutschland Einzug. Die Akupunktur ist eine regulierende Medizin. Das Grundprinzip liegt dabei im Ying und Yang. In der chinesischen Anschauung entsteht eine Krankheit oder Schmerzen durch Störung im Fluss der Lebensenergie auf ihrem Weg durch den Körper. Die Energie fließt auf Meridianen, d. h. Energieleitbahnen auf dem Körper. Stellen wir uns nun einen Sperrdamm der einen Bach blockiert vor, so haben wir auf der einen Seite zuviel Wasser und auf der anderen einen Mangel. Beides bringt Probleme. Lösen wir jetzt diese Blockade entsteht wieder ein natürliches Gleichgewicht. Natürlich sind die Blockaden des Körpers nicht so offensichtlich wie ein Staudamm und die Lösung zur Beseitigung liegt längst nicht immer am Ort des Problems, aber das Prinzip ist das Gleiche. |
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Ein
hervorragendes Beispielt hierfür ist ein 13 Jahre alter Dackel, der
mir mit Bandscheibenvorfällen vorgestellt wurde. Der Hund war
hochschmerzhaft und konnte seit längerer Zeit die Hinterbeinchen
nicht mehr bewegen, über eine Einschläferung wurde nachgedacht. Der
behandelnde Tierarzt hatte den Hund aufgegeben. Eine besondere
Akupunktur, bei der auch das Alter und der schlechte
Allgemeinzustand des Hundes berücksichtigt werden musste, wurde
durchgeführt. Direkt nach der Behandlung war der Dackel zu 90 %
schmerzfrei. Bei der Kontrolle eine Woche später war keine
Akupunktur mehr notwendig. Der Hund war komplett schmerzfrei und
konnte nach Wochen wieder laufen. Die Behandlung fand im Oktober
2001 statt, bis heute hat er keinen Rückfall erlitten. Natürlich ist dies nicht der Regelfall, jedoch zeigt es, wie viel Kraft in dieser uralten Weisheit steckt. Wunder kann auch die Akupunktur nicht vollbringen, aber sinnvoll angewandt ist sie bei einer Reihe von Krankheiten unverzichtbar. |